Andreas-Romberg-Forschung in Vechta

Musikhistorische Regionalforschung

Die Hochschule Vechta (Universität) hat 1993 im Fachgebiet Musik eine "Arbeitsstelle Andreas Romberg" ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist die Erforschung von Leben und Werk des 1767 in Vechta geborenen Zeitgenossen Haydns und Beethovens.

 

Rombergs umfangreiches Schaffen wird

  • neu zusammengetragen und archiviert
  • aus originalen Noten in moderne Schlüssel und in heute gebräuchliche Partitur gebracht,
  • analysiert und wissenschaftlich aufbereitet
  • im Computersatz gedruckt und für eine Neupublikation vorbereitet
  • anhand des aufgearbeiteten Urtextes wieder zum originalen Klang erweckt.


In den wenigen Jahren ihres Bestehens hat die Rombergforschung in Vechta bereits viele Großwerke der Chor- und Orchesterliteratur aus Bibliotheken und Archiven herangeschafft, musikwissenschaftlich aufgearbeitet, urtextgetreu als spielpraktisches Material ediert sowie in öffentlichen Konzerten bekannt gemacht. Rombergs "110. Psalm 'Dixit Dominus'" op. 61, seine Dritte Symphonie op. 33 und sein "Grabgesang" von 1819, die Psalmodie, das Te Deum, drei Kantaten nach klassischer Dichtung sind auf CD dokumentiert. Die Veröffentlichung von Notenmaterial und weiteren Klangdokumenten ist in Vorbereitung.

 

Als Träger und Unterstützer der wissenschaftlichen Arbeit wurde 1995 die "Andreas-Romberg-Gesellschaft Vechta e.V." gegründet. Ihre Aufgabe besteht laut Satzung in der "Pflege und Förderung des Werkes und Andenkens von Andreas Romberg sowie von ihm eng verbundenen Zeitgenossen, die mit seinem Werk und Wirken in Zusammenhang stehen". Sie organisiert in enger Zusammenarbeit mit der Heimatstadt und dem Landkreis Vechta Aufführungen vergessener Werke des Komponisten und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Die Wiederentdeckung des zu seiner Lebenszeit gefeierten Klassikers Romberg (+ 1821 in Gotha) hat über Vechta hinaus Beachtung und Zuspruch gefunden. Zahlreiche Bibliotheken und Archive des In- und Auslandes, musikwissenschaftliche Institute, auch Musik- und Heimatverbände unterstützen die Arbeit.

 
 

Eine umfassende Bild-Dokumentation von "Rombergiana" wurde angelegt und wird zu Konzert-Anlässen und im Romberg-Zimmer als Ausstellung gezeigt.

Für die Rombergforschung sind verantwortlich:
Prof. Dr. Karlheinz Höfer und Dr. Klaus G. Werner, Hochschule Vechta, Institut für Kunst, Musik und Literatur.

Im Romberg-Archiv stehen neu zusammengetragene Werke (auf Anfrage) zur Verfügung.



 

ADRESSEN:
Arbeitsstelle Andreas Romberg, Hochschule Vechta
Postfach 1553, 49364 Vechta
Tel +49+4441-15308 * Fax +49+4441-15444

Andreas-Romberg-Gesellschaft Vechta e.V.
Am Dobben 8, 49377 Vechta
Tel: +49+4441-3343 * Fax +49+4441-93 76 46